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Als Herr Friedrich Siegmund Fehrer
der Urgroßvater des jetzigen Geschäftsführenden
Gesellschafters der F.S. Fehrer GmbH &
Co KG im Jahre 1875 mit
der Herstellung von gekrolltem Rosshaar in Kitzingen begann, warb
er für sein Produkt mit der Annehmlichkeit und der Gesundheit
von Rosshaarpölstern und Matratzen. Das
Wort Ergonomie war damals noch nicht bekannt, aber man wusste schon,
wie wichtig es ist, dem Körper Entspannung zu gönnen.
Bereits
im Jahre 1912
wurde die Fa. F.S. Fehrer zur Bearbeitung des Österreichisch-Ungarischen
Marktes durch den Sohn des Firmengründers Herrn Kommerzialrat
Hans Fehrer in Linz aufgebaut. In diesem Jahr erwarb die Fa. Fehrer
ein Patent zur Aufbereitung und Veredelung von Fasern. Das brachte
eine bedeutende Wende in der Firmenpolitik.
Nach
Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde ein großer Teil der Belegschaft in den Wehrdienst einberufen
und das Werk in Linz musste daher gesperrt werden. Nach dem ersten
Weltkrieg befasste man sich dann wieder ausschließlich mit
der Herstellung von Krollhaaren und Schnellpolstermatten.
Neben dem tierischen Haar fanden dann auch zunehmend Pflanzenfasern
eine Bedeutung als natürliches Polstererprodukt. Bereits um
Mitte der zwanziger Jahre wurden auch die Automobilfirmen auf diese
Schnellpolstermaterialien aufmerksam. Das Produkt aus Kokosfasern
erhielt später den Namen Sanocrin.
Durch den zweiten Weltkrieg ging
die Produktion kontinuierlich zurück und kam am Ende des Krieges
nahezu zum Erliegen. Dkfm. Dr. Hans-Heinz Fehrer, bereits seit 1939
im Unternehmen neben seinem Vater Komm.Rat Hans Fehrer tätig,
war nach dem Abschluss des Studiums für Welthandel maßgeblich
für die neue Ausrichtung und Erweiterung der Produktpalette
verantwortlich.
Im Zuge der Neuausrichtung des Unternehmens wurde neben der Herstellung
hochwertiger Halb- und Fertigerzeugnisse in naturechten Qualitäten
die Fertigung von Gummihaarpolstern und in späterer Folge die
Produktion von Formschaumteilen für die Autoindustrie vorgenommen.
Die Globalisierung
der Märkte, sowie die ausgesprochene Dynamik in der Autofertigung
waren ausschlaggebend für die Auslagerung der Sitzfertigung
und Formpolsterschäumung zu den inzwischen verschiedensten
Produktionsstätten der Fehrer-Gruppe. Nach dem Tod von Dkfm.
Dr. Hans- Heinz Fehrer im Jahre 1993 übernahm Komm.Rat Ing. Friedrich Siegfried Fehrer die Leitung des Unternehmens. Der eingeschlagene Weg hochwertige
Polsterermaterialien für gesunden Schlafkomfort wurde
konsequent weiterentwickelt und schon im Jahre 1984
durch eine eigene Sortimentslinie SANOVIT
am Markt positioniert.
Als eine der wenigen Dampf-Rosshaarspinnereien in Europa wird das
in den Matratzen verarbeitete Rosshaar nach strengen ökologischen
Kriterien ausschließlich in der eigenen Dampf Rosshaarspinnerei
produziert und weiterverarbeitet.
Dem in den letzten Jahren steigenden Wellness- und Gesundheitstrend
Rechnung tragend, wurde neben dem Sortiment Tapeziererzubehör
der Schwerpunkt SANOVIT Schlaflösungen
zum Komplettanbieter weiterentwickelt und bietet speziell dem Tapezierer
und Raumausstatter die Möglichkeit, sich von den verschiedensten
Massenanbietern abzuheben.
SANOVIT Schlaflösungen vom
Bett bis zum Kissen sind das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung
und kontinuierlicher Weiterentwicklung nach neuesten medizinischen
und ergonomischen Erkenntnissen. Jedes Produkt wird kundenbezogen
gefertigt und in jedem gewünschten Maß in kürzester
Zeit geliefert.
Ein zentraler Schauraum in Linz bietet speziell dem Tapezierer/Raumausstatter, Bettenfachgeschäft
und Möbelhandel die Möglichkeit Schlaflösungen im
aktuellen Gesundheits-/Wellnesstrend zu nutzen.
Kontinuität im Wandel der Zeit kann deshalb auch als Devise
für 90 Jahre Firmengeschichte Fehrer in Österreich gelten und macht ihre Fortsetzung gemeinsam mit
dem Fachhandel erfolgversprechend.
Im Jahr 2003 wurden die Firmen
F.S. Fehrer und Pro Natura zu P.S.Fehrer GmbH zusammengeführt.
P.S.Fehrer steht für die Marken Pro
Natura, Sanovit und Fehrer.
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